Pressemeldung: Sineprint von PGP verbindet wirksamen Hautschutz mit den Anforderungen von ESD-Arbeitsplätzen

Spezielle Schutzcremes können die Wirksamkeit der Armbänder verbessern.

Elektrostatisch geschützte Arbeitsplätze – sogenannte ESD-Arbeitsplätze – sind ein unverzichtbarer Bestandteil moderner Fertigungs- und Montageprozesse. Die Beschäftigten nutzen ESD- oder Erdungsarmbänder, um den sicheren Umgang mit ESD-empfindlichen Bauelementen zu gewährleisten. Spezielle Schutzcremes können die Wirksamkeit der Armbänder verbessern – und so die Produktsicherheit erhöhen. Die Hautschutzcreme Sineprint vom Euskirchener Hersteller Peter Greven Physioderm (PGP) ist nachweislich ESD-geeignet. Das ergab jetzt ein unabhängiger Test eines renommierten Forschungsinstituts.

Überall dort, wo hochintegrierte elektronische Komponenten gefertigt, geprüft oder montiert werden, gehört ESD-Schutz zur Qualitätssicherung und damit zum Standard moderner Produktionsumgebungen. Denn bereits Spannungen, die für den Menschen nicht wahrnehmbar sind, können Mikroelektronik beschädigen und zu Qualitätsmängeln, Ausfällen oder kostspieligen Reklamationen führen. Daher werden ESD-Schutzmaßnahmen weltweit nach Normen wie IEC 61340-5-1 in speziellen ESD-Schutzzonen umgesetzt.

Zuverlässiger Schutz vor ESD-Schäden wird zum Wettbewerbsfaktor

Die wirtschaftliche Bedeutung von ESD-Arbeitsplätzen wächst kontinuierlich. Elektronische Bauteile werden stetig kleiner, immer mehr Produkte werden digitalisiert. In der Folge werden moderne Komponenten zunehmend empfindlicher gegenüber elektrostatischen Einflüssen. Zugleich steigt der Anteil elektronischer Systeme in nahezu allen Industriezweigen – von Fahrzeugen über medizinische Geräte bis hin zu Industrieautomation und Consumer Electronics. Damit wird auch der zuverlässige Schutz vor ESD-Schäden zu einem immer wichtigeren Wettbewerbsfaktor. 

An vielen ESD-Arbeitsplätzen kommen ESD- oder Erdungsarmbänder zum Einsatz, um die Beschäftigten zu erden und dadurch einen sicheren Umgang mit ESD-empfindlichen Bauelementen zu ermöglichen. Die Armbänder schaffen einen Widerstand zur Erde, sodass die vorhandene elektrostatische Aufladung der Mitarbeitenden kontrolliert abgeleitet werden kann, um die ESD-sensiblen Bauteile nicht zu gefährden. Das Problem: Trockene oder stark beanspruchte Haut kann sich elektrostatisch stärker aufladen als gut gepflegte Haut. Gleichzeitig leiden viele Beschäftigte in Elektronikfertigungen unter Hautirritationen, bedingt durch häufiges Händewaschen, das Tragen von Handschuhen oder den Kontakt mit Reinigungsmitteln. Deswegen wird Beschäftigten an ESD-Arbeitsplätzen laut der ANSI/ESD S20.20-2021, dem weltweit führenden Standard für die Bewertung ESD-sicherer Prozesse, die Verwendung einer geeigneten Lotion empfohlen. Feuchte Haut weist nämlich einen niedrigeren Kontaktwiderstand zum Armband auf – und verbessert dadurch die Wirksamkeit des Armbandes und somit die Produktsicherheit.

Nachweislich ESD-geeignet

Die Hautschutzcreme Sineprint vom Euskirchener Hersteller Peter Greven Physioderm (PGP) ist nachweislich ESD-geeignet. Das ergab jetzt ein unabhängiger Test eines renommierten Forschungsinstituts. Dabei wurde wissenschaftlich nachgewiesen, dass Sineprint die Hautfeuchtigkeit reguliert, ohne die geforderte Ableitfähigkeit des Körpers zu beeinträchtigen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Hautcremes erzeugt Sineprint keine isolierende Schicht, die die elektrische Ableitung beeinträchtigt. Dadurch können sich elektrische Ladungen nicht in hohem Maße aufbauen und werden kontrolliert über die geerdete Arbeitsumgebung abgeleitet. Zugleich bleibt die Haut der Anwender geschmeidig, ihre natürliche Barrierefunktion wird erhalten. 

„Sineprint verbindet wirksamen Hautschutz mit den besonderen Anforderungen elektrostatisch geschützter Arbeitsbereiche“, sagt Andreas Todtenhöfer, Marketingleiter bei PGP. „Die speziell entwickelte Formulierung unterstützt die natürliche Hautbarriere, ohne die für ESD-Arbeitsplätze erforderliche elektrische Ableitfähigkeit zu beeinträchtigen. So können Unternehmen sowohl die Gesundheit ihrer Beschäftigten als auch die Sicherheit empfindlicher elektronischer Komponenten schützen.“

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